Archive for September, 2005
Ein Tummelplatz für allerlei lustige Gesellen ist die Gameshow 2005 in Tokyo. Ähnlich wie auf der Tokyo Motor Show wird auch auf der Gameshow nicht mit Reizen gegeizt. Falls der Reiz der neuen Computer- und Videospiele nicht ausreicht, helfen die weiblichen Models an den Ständen nach. Einige Eindrücke und neue Produkte…
Continue Reading September 22nd, 2005
Phänomene wie “Handy-Klimbim” oder “Timer-Ampeln”gehören für Veteranen längst zum japanischen Alltag. Meiner Meinung nach kann nur ein “unverbrauchter” Tourist gut über die Kuriositäten berichten, die jeden Besucher beim ersten Abstecher auf der kleinen Insel im Pazifik erwarten. In diesem Gastbericht schreibt Martin von seinen Erfahrungen und bestätigten Vorurteilen in Japan.
Continue Reading September 17th, 2005
Wer sich einmal in Japan umsehen und das Land kennenlernen möchte, ohne alles vorgekäut zu bekommen, dem lege ich einen Ausflug in die japanischen Berge nahe. Im Norden der Hauptinsel Honshu liegt die Präfektur Aomori, in deren Herzen sich eine Bergkette namens Hakkoda-san befindet. Der Hakkoda ist Schauplatz einer Tragödie in der japanischen Geschichte gewesen. Am 23. Januar 1902 gerieten hier eine Gruppe von 220 japanischen Soldaten bei einer Winterübung in einen Schneesturm, nur 17 überlebten. Bei einer Wanderung über die drei Gipfel begegnet man kaum einer Menschenseele und kann seinem Individualistentum freien Lauf lassen.
Continue Reading September 9th, 2005
Touristen, die nach Japan kommen um die japanische Kultur kennenzulernen, sind nach ein paar Tagen in Kyoto meist rasch gestresst. Nicht unbedingt nur aufgrund von radikaler Tempelübersättigung, sondern oft auch von einem Mangel an Gestaltungsspielraum. Individualistische Reisende möchten nicht ständig wie Vieh an den Sehenswürdigkeiten vorbeigetrieben werden. Den größten Fehler, den man in so einem Fall machen kann, ist es, nach Hakone zu fahren.
Continue Reading September 8th, 2005
Ich habe mich vor einiger Zeit gefragt, warum man in Japan so wenig alte Sachen findet. Ob Häuser, Automobil, Haushaltsgeräte, Möbel oder Spielzeuge, selten findet man Dinge, die älter als 10 Jahre sind. Wenn Japaner etwas wirklich “altes” von ihrem Land sehen wollen, dann gehen sie ins Museum oder sehen sich einen Tempel an. Alte Gegenstände gehören nach dieser Betrachtungsweise nicht in den Alltag, sondern ausgestellt. Durch die Entkoppelung vom täglichen Leben wird die “gelebte Alltagskultur” zur “Kultur in Museen”, die auch nur dort konsumiert werden kann.
Continue Reading September 6th, 2005